STILL.DEPENDENT

[/stɪl dɪˈpɛndənt/]

– Krrrch – wer schleift denn da grade kreisrund geformtes Metall auf die Bühne?! Oder schiebt das Stück Metall eher dieses Häufchen Zellgewebe?

Drei Performerinnen und ein Cyr Wheel geraten in ein dynamisches Zusammenspiel aus Kraft, Abhängigkeit und Kontrolle. Mal Partner, mal Gegenspieler, mal eigenständiger Akteur: Das Cyr Wheel bringt Körper in Bewegung, widersetzt sich, kippt, rollt, kreist – und stellt dabei ganz nebenbei die Frage, wer hier eigentlich wen bewegt.

WIE KÖNNEN WIR DEM UNBELEBTEN DIESER WELT
AUF AUGENHÖHE BEGEGNEN?

In unserer abendfüllenden Produktion still.dependent nehmen wir das Verhältnis zwischen Mensch und Objekt unter die Lupe – körperlich, spielerisch und unmittelbar erfahrbar. Dabei lösen wir das Cyr aus seiner klassischen Rolle als Solo-Disziplin und entdecken es neu: als Instrument für drei Körper, als Aerial Ring,  Tanzpartner und als eigenwilligen Gegenspieler.

Wir laden dazu ein, die Dinge um uns herum für einen Moment anders wahrzunehmen. Denn so selbstverständlich wir sie benutzen, so sehr beeinflussen sie unser Leben. Was passiert also, wenn wir nicht länger nur fragen, was wir mit den Dingen machen – sondern was die Dinge mit uns machen?

DAS CYR WHEEL

bildet den materiellen Ausgangspunkt der Performance und wird zum Stellvertreter für all die stummen Dinge, mit denen wir täglich in Verbindung stehen.

IN STILL.DEPENDENT GEBEN WIR DIESEN OBJEKTEN EINE STIMME.

Zwischen zeitgenössischem Zirkus und Tanz entstehen Bilder von Nähe und Widerstand, Kontrolle und Kontrollverlust, Abhängigkeit und Vertrauen. Drei Körper und ein Cyr Wheel suchen nach neuen Formen des Miteinanders – und laden das Publikum dazu ein, den eigenen Blick auf die Dinge um uns herum zu verschieben.

WIR SIND AUFS ENGSTE MIT UNSERER WELT UND SEINEN OBJEKTEN VERWOBEN – ES WIRD ZEIT HINZUFÜHLEN!

INFOS

REVIEWS

★★★★★

“There are moments of ecstasy - when the wheel makes you fly - and moments of forlornness, even fear. Something like a dialogue develops, an interplay between the thing and the dancers. This performance vehemently counters the idea that humans are the measure of all things.”

– Bettina Schulte, Badische Zeitung

★★★★★

“A hypnotic journey through the fragility and dynamics of the interplay between man and object in a postmodern world.”

– Sabrina Schweitzer

★★★★★

“At times, the object seems to control the moment and force the dancers to move: The driving force of physics & the pendulum seems inescapable. And yet the dancers recapture the dynamics, repeatedly seize control of the object and move in an interplay of action and reaction: pushing, pursuing, persevering.”

– Robert Heinmüller, uniFM

★★★★★

“A sensation […] They bend the space around them to the point of breaking it. ”

– Helmut Ploebst, der Standard

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